Club-Nachrichten

Aktuelle Batterietechnologien

Mehr Reichweite bedeutet in der Regel eine größere Batterie und damit auch einen höheren Bedarf an Rohstoffen. Ein Aspekt, der bei der Umweltbilanz eines Elektrofahrzeugs berücksichtigt werden sollte.

Die Europäische Union hat 2023 eine neue Verordnung über Batterien und Altbatterien verabschiedet, um deren gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung bis zum Recycling – besser zu regeln. Bis Ende 2025 muss beim Recycling von Lithiumbatterien eine Recyclingeffizienz von mindestens 65 % des durchschnittlichen Gewichts erreicht werden.

Ab 2031 müssen Batterien von Elektrofahrzeugen zudem einen Mindestanteil an recycelten Materialien enthalten: 16 % Kobalt, 85 % Blei, 6 % Lithium und 6 % Nickel. Diese Anforderungen werden anschließend weiter verschärft.

Das Ziel: den Bedarf an neuen Rohstoffen zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft bei Batterien in Europa schrittweise zu stärken.

Electromobilität - ACL Beratung

Batterietechnologien der nächsten Generation

 

BatterietechnologieVorteileNachteile
LMFP+ Höhere Energiedichte als LFP+ Ohne Nickel und Kobalt

+ Schnellladefähig

– Energiedichte weiterhin geringer als bei nickelreichen Batteriechemien
Natrium-Ionen
+ Kein Lithium, kein Nickel oder Kobalt
+ Gut verfügbare Rohstoffe
+ Gute Leistung bei nidrigen Temperaturen
– Geringere Energiedichte
– Bei gleicher Recihweite höhere Batteriegröße bzw. höheres Gewicht
Festkörperbatterie (Solid-State)
+ Potential für höhere Reichweiten
+ Höhere Energiedichte
+ Potential für verbesserte Sicherheit
– Komplexe und kostspielige Herstellung
– Noch nicht in großem Maßstab industrialisiert
Lithium-Schwefel (Li-S)
+ Potential für sehr hohe Energiedichte
+ Potential für geringeres Gewicht
– Lebensdauer und Stabilität müssen noch verbessert werden
– Technologie noch in Entwicklung
Lithium-Metall
+ Potential für sehr hohe Energiedichte
+ Potential für geringeres Gewicht
– Herausforderung bei Sicherheit und Lebensdauer
– Technologie noch in Entwicklung

 

Wie lange dauert es, ein Elektroauto zu laden?

Ein Elektroauto muss nicht jeden Tag geladen werden, genauso wenig wie ein Verbrenner täglich vollgetankt werden muss. Die Wahl der Batterie sollte vor allem zu Ihrem täglichen Nutzungsprofil passen.

Geben Sie Ihre tägliche Fahrstrecke und die verfügbare Ladeleistung in unser Rechentool ein, und lassen Sie die benötigte Ladezeit abschätzen.

Rechnung starten

Auto zu Hause laden

Zwei Möglichkeiten

  1. ICCB-Ladekabel (Haushaltssteckdose oder verstärkte Steckdose): Mit einem ICCB-Ladekabel kann ein Elektroauto an einer geeigneten 230-V-Steckdose geladen werden. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose dauert das Laden vergleichsweise lange. Eine dauerhafte Nutzung mit hoher Leistung ist nicht empfehlenswert. Eine verstärkte Steckdose ermöglicht sichereres und – je nach Installation – schnelleres Laden.

  2. Wallbox: Wer sein Elektroauto regelmäßig zu Hause lädt, für den ist eine Wallbox in der Regel die geeignete Lösung. Sie bietet mehr Sicherheit und eine höhere Ladeleistung – üblicherweise bis zu 11 kW, abhängig vom Fahrzeug und von der Elektroinstallation. Der ACL bietet seinen Mitgliedern go-e-Wallboxen zu Vorzugskonditionen an. Alternativ kann eine andere geeignete Wallbox gewählt und von einem zugelassenen Elektriker installiert werden.

Vor der Installation

  • Elektroinstallation: Lassen Sie vor der Installation einer Wallbox Ihre Elektroinstallation und die verfügbare Anschlussleistung von einem zugelassenen Elektriker überprüfen.
  • Netzbetreiben: Je nach Leistung der Wallbox kann eine vorherige Anfrage beim Netzbetreiber erforderlich sein. Bei Creos ist dies ab 7 kW bei einem dreiphasigen und über 4,6 kW bei einem einphasigen Anschluss erforderlich.
  • Eingentümergeimschaft: Wenn Sie in einer Eigentümergemeinschaft wohnen, klären Sie vorab mit der Hausverwaltung, welche Schritte und Genehmigungen erforderlich sind.

Die verschiedenen Arten öffentlicher Ladestationen

Normales und beschleunigtes Laden (AC)

Ladestationen mit in der Regel bis zu 22 kW, die sich insbesondere eignen, wenn das Fahrzeug für längere Zeit abgestellt wird.

Schnellladen (DC)

Ladestationen ab 50 kW. Besonders leistungsstarke Schnellladestationen können mehrere hundert kW erreichen. Die tatsächlich erreichte Ladeleistung hängt jedoch vom Fahrzeug, der Batterie und den Ladebedingungen ab.

Wie zahle ich an der Ladesäule?

In LuxembourgIn Luxembourg und Europe
  • SWIO 
  • internationale Ladekarten
  • Shell Recharge
  • Plugsurfing
  • Chargemap 
  • weitere internationale Ladekarten und -Apps

An immer mehr Ladestationen ist auch eine direkte Bezahlung ohne Abonnement oder vorherigen Vertrag möglich.

Seit dem 13. April 2024 müssen neue öffentlich zugängliche Ladestationen eine Ad-hoc-Zahlung ermöglichen. Bei Ladepunkten ab 50 kW muss die Zahlung per Karte oder kontaktlos möglich sein. Bei Ladepunkten unter 50 kW sind auch andere sichere elektronische Zahlungsmöglichkeiten, beispielsweise per QR-Code, zulässig.

Ab dem 1. Januar 2027 gelten entsprechende Anforderungen auch für bestehende öffentlich zugängliche Ladepunkte ab 50 kW entlang des TEN-T-Straßennetzes und auf sicheren Parkflächen.

  • Typ 2
    Ladeleistung: 3,7 bis 22 kW | Ladezeit: abhängig von Batteriegröße, Ladezustand und Ladeleistung
  • CCS Schnellladen
    Typische Ladezeit von 10 auf 80 %: je nach Fahrzeug etwa 20 bis 40 Minuten

Welcher Ladeanschluss passt zu meinem Fahrzeug?

Typ 2, CCS, CHAdeMO … Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Ladeanschlüsse und ihre Einsatzbereiche.

Actualités et essais de véhicules électrifiés

Toutes les actualités

Nos services pour vous accompagner dans l’électromobilité

Vous vous posez des questions sur l’électromobilité ?
L’ACL vous accompagne avec des informations objectives, des conseils pratiques et des services adaptés à vos besoins.