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Fachleute der Elektromobilität versammelten sich bei den SWIO Days

Der ACL nahm an den SWIO Days in La Coque teil, einem Tag, der der Elektromobilität und ihren Auswirkungen auf die berufliche Sphäre in Luxemburg gewidmet war.

Veröffentlicht am 21/06/2024

Der ACL nahm an den SWIO Days in La Coque teil, einem Tag, der der Elektromobilität und ihren Auswirkungen auf die berufliche Sphäre in Luxemburg gewidmet war.

Am 6. Juni nahm der ACL an den SWIO Days teil, einem Tag, der der Elektromobilität gewidmet war und mehrere von Branchenexperten geleitete Konferenzen umfasste. Mit dem Aufkommen der Elektrifizierung von Unternehmensflotten ist die Elektromobilität zu einem Thema von Interesse und Fragen für Flottenmanager, CEOs und Unternehmer geworden. Zudem strebt Luxemburg danach, ein führendes Land in der Elektromobilität zu werden, während der aktuelle Fahrzeugbestand noch weitgehend von Verbrennungsmotoren dominiert wird.

Die Hindernisse für den Übergang zur Elektromobilität sind jedoch nach wie vor zahlreich. Eine kürzlich durchgeführte Studie des ADAC hat zudem gezeigt, dass nur 22 % der Verbraucher in Erwägung ziehen, ein Elektrofahrzeug als nächstes Fahrzeug zu kaufen, im Vergleich zu 41 % bei Verbrennungsmotoren. „In unserer Pflicht zur Dekarbonisierung des Planeten spielt die Mobilität eine wichtige Rolle. Verbrennungsautos werden durch Elektroautos ersetzt“, sagte Alex Michels (Losch), SWIO-Administrator, in der Einführung dieses Tages im Beisein von Frank Wies (Socom SA), ebenfalls SWIO-Administrator.

Der Tag begann mit einer ersten Konferenz mit dem Titel „Quo Vadis Elektromobilität in Luxemburg“. Auf dem Programm standen vier Redner: Gerry Wagner, Sprecher des House of Automobile, Frank Dillschneider, Geschäftsführer von Volkswagen Losch Financial Services, David Grandjean, Verkaufsleiter bei KBC, und Frank Maas, verantwortlich für die Förderung von Mobilitätslösungen beim ACL. Etwa eine Stunde lang diskutierten die Experten verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Zukunft der elektrifizierten Mobilität.

Dann fanden bis zum Mittag zwei weitere Konferenzen statt, darunter „Innovation in der Elektromobilität“, die viele interessante Punkte zu den aktuellen Herausforderungen von Elektrofahrzeugen ansprach. Diese hob die Bedeutung einer angemessenen Ladeinfrastruktur hervor, um den Übergang zu Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Gilles Caspar, Attaché im Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten, betonte die Herausforderungen bei der Installation öffentlicher AC- und DC-Ladestationen sowie privater Lösungen. Er hob auch die zukünftige Integration von Photovoltaik-Solarenergie, einer kostengünstigen erneuerbaren Energiequelle, zur Versorgung dieser Ladestationen hervor. Innovation in diesem Sektor ist entscheidend, um die von der Europäischen Union festgelegten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die darauf abzielen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 % zu reduzieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der während der Konferenz angesprochen wurde, war die Cybersicherheit in der Elektromobilität. Mit dem Anstieg der Nutzung von Elektrofahrzeugen ist es entscheidend, sicherzustellen, dass die Ladeinfrastrukturen gegen Cyberangriffe gesichert sind. Marusa Zlof, Key Account Manager bei Landis & Gyr, wies darauf hin, dass Elektrofahrzeuge nur so sauber sind wie die Energie, die sie antreibt, und betonte damit die Bedeutung der Sicherung nicht nur der Ladestationen, sondern auch der verwendeten erneuerbaren Energiequellen. Nach einer Pause und „Test-Drive“-Sitzungen sowie einem Besuch der Stände verschiedener Partnerunternehmen der Veranstaltung setzte sich der Austausch mit nicht weniger als fünf Konferenzen fort.

Bemerkenswert war die Anwesenheit des legendären Georges Christen, um diesen Tag abzuschließen.

Von Max Jung