Wandern auf den Azoren - Drei Inseln, ein Naturerlebnis
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Die Azoren sind ein Archipel von Inseln, das noch immer als Geheimtipp gilt – dabei sind sie von atemberaubender Schönheit.
Diese Reise kombiniert drei authentische, ursprüngliche Inseln: Faial, die „blaue Insel“ und Treffpunkt von Seglern aus aller Welt, São Jorge, die wildeste der Inseln und ein echtes Wanderparadies, sowie Pico, die Vulkaninsel mit dem höchsten Gipfel Portugals (2.351 m). Üppige Natur, entspannte Lebensart und ein mildes Klima machen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
• Drei außergewöhnliche Inseln – jede mit ihrer eigenen Seele und landschaftlichen Handschrift
• Wanderrouten durch Kraterlandschaften, entlang wilder Küsten, über grüne Weiden und schwarze Strände
• Besteigung des höchsten Gipfels Portugals: des majestätischen Pico (2.351 m)
Wandern auf den Azoren – Drei Inseln, ein Naturerlebnis
Tag 1
Faial – die blaue Insel
Flug mit TAP von Luxemburg über Lissabon nach Horta.
Ankunft auf der Insel Faial. International bekannt unter Hochseeseglern, trägt Faial den Beinamen „die blaue Insel“ – wegen der unzähligen Hortensien, die hier üppig blühen (obwohl sie im gesamten Archipel vorkommen). Die Hauptstadt Horta ist ein legendärer Treffpunkt für Segler, die ihre Spuren in Form bunter Wandmalereien im Hafen hinterlassen – ein Ort mit kosmopolitischem Flair. Je nach Ankunftszeit bleibt Gelegenheit, die charmante Stadt zu erkunden oder am nahen gelegenen schwarzen Sandstrand von Porto Pim zu baden – am Fuße des Monte da Guia, nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt.
Drei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel do Canal in Horta mit Pool. Abendessen individuell.
Tag 2
Die Caldeira von Faial
Ein imposanter Krater mit zwei Kilometern Durchmesser und 400 m Tiefe – die Caldeira ist ein Naturmonument und Teil des Naturparks von Faial. Auch die umliegenden Vulkankrater, die sich bis zur Küste ziehen, gehören dazu. Heute wandern wir auf einem Teilstück der berühmten Route der „10 Vulkane“, bis zur Nordküste nach Praia do Norte. Ein Taxi bringt uns zunächst auf den Cabeço Gordo, mit 1.043 m höchster Punkt der Insel – von hier reicht der Blick bei klarem Wetter bis zu den Nachbarinseln. Der Weg führt am Kraterrand entlang, über Waldpfade, eine Levada und schließlich durch weite Weiden mit Hortensien bis hinunter nach Praia do Norte.
Rücktransfer mit dem Taxi nach Horta. (F, PN, A)
Wanderung: Caldeira – Levada – Praia do Norte | 4 h 30 | 15 km | ↑ 300 m / ↓ 900 m
Tag 3
Die Vulkane von Capelinhos
Am Morgen Transfer ins Dorf Capelo. Entlang der Küste nähern wir uns dem Vulkan von Capelinhos. Im Jahr 1957 brach hier – etwa einen Kilometer westlich der Insel – mitten im Atlantik ein Vulkan aus. Die Eruption dauerte ein ganzes Jahr. Asche und Lavamassen formten eine neue Halbinsel, die das Festland mit der vorgelagerten Vulkanstelle verband und dabei das alte Fischerdorf Capelinhos unter sich begrub. Die Landschaft wirkt mondähnlich und bizarr – dominiert von den Überresten des alten Leuchtturms, in dessen Untergeschoss heute ein modernes Vulkanologisches Interpretationszentrum untergebracht ist (Eintritt nicht inbegriffen, Bezahlung vor Ort).
Anschließend besteht die Möglichkeit, in den natürlichen Meerwasserpools des kleinen Hafens zu baden.
Rückfahrt nach Horta und geführter Stadtrundgang auf Deutsch: „Es war einmal… Horta“ – die Geschichte der Stadt erzählt wie ein Märchen, bei einem Spaziergang durch die Altstadtgassen. Eine besondere Gelegenheit, die „kleinste große Stadt der Welt“ auf ungewohnte Weise kennenzulernen (Dauer ca. 2 Stunden, je nach Verfügbarkeit eventuell vormittags). (F, PN, A)
Wanderung: Vulkanzone Capelinhos | ca. 2 Std. | freie Bewegung auf dem Gelände
Tag 4
São Jorge – Auf dem Weg der Fajãs: Santo do Cristo & Fajã dos Cubres
Am Morgen Fährüberfahrt nach São Jorge, die Nachbarinsel von Faial. Diese langgestreckte Insel im Zentrum der Azoren gilt als die wildeste, grünste und ursprünglichste. Berühmt ist sie für ihre Fajãs – fruchtbare Küstenterrassen, entstanden durch Erdrutsche und Vulkanausbrüche.
Ein Transfer bringt uns auf die zentrale Höhenlinie. Von dort führt ein alter Pilgerweg hinab zur rauen Nordküste. Die Wanderung verläuft durch Hortensien, Baumheide und Wacholder, mit spektakulären Ausblicken auf die Steilküsten und das abgelegene Dorf Fajã de Santo Cristo mit seiner kleinen Kirche und dem Lagunensee – nur zu Fuß erreichbar. Von dort geht es weiter entlang der Küste bis zur Fajã dos Cubres, wo ein kleines Lokal zur Erfrischung einlädt.
Rückfahrt nach Velas. Zeit zur freien Verfügung – z. B. für ein Bad in den natürlichen Felsenpools der Stadt.
Drei Übernachtungen im 3-Sterne Hotel Os Moinhos in Velas. (F, PN, A)
Wanderung: ca. 3 Std. | ↑ 200 m / ↓ 800 m
Tag 5
Wanderung zur Ponta das Rosais
Heute erkunden wir die nordwestliche Landzunge der Insel. Der Weg führt durch weite Weiden, die von niedrigen Steinmauern eingefasst sind – mit ständigem Blick auf das endlose Blau des Atlantiks. Die Landschaft ist bukolisch und farbenfroh: grüne Felder, schwarze und weiße Kühe, blühende Hortensien und das tiefe Blau des Ozeans verschmelzen zu einem beeindruckenden Panorama.
Rückfahrt nach Velas und Zeit zur freien Verfügung, z. B. zum Baden. (F, PN, A)
Wanderung: ca. 4 Std. | ↑ 480 m / ↓ 480 m
Tag 6
Pico da Esperança & Fajã do Ouvidor
Heute durchqueren wir die zentrale Höhenlinie von São Jorge – von Vulkan zu Vulkan. Der Weg führt über ein weites Plateau durch Weideland und gewährt Einblicke in das landwirtschaftliche Leben der Insel. Der leichte Aufstieg auf den Pico da Esperança (1.053 m), den höchsten Punkt São Jorges, bietet bei klarer Sicht einen atemberaubenden Panoramablick auf den mächtigen Vulkan Pico und den Atlantik – oft inmitten eines faszinierenden Spiels aus Wolken und Licht.
Dann beginnt ein langer Abstieg durch grüne Wiesen und offene Weiden hinunter zur Fajã do Ouvidor, deren Häuser sich terrassenartig bis zur Küste hinabziehen. Die natürlichen Lavapools dort laden zu einem erfrischenden Bad ein. Rückfahrt nach Velas. (F, PN, A)
Wanderung: ca. 4 Std. | ↑ 200 m / ↓ 1.050 m
Tag 7
Maultierpfad „Caminho dos Burros“ – Inselwechsel nach Pico
Am frühen Morgen setzen wir mit der Fähre über zur Insel Pico, die dominiert wird vom gleichnamigen, majestätischen Vulkan (2.351 m) – dem höchsten Berg Portugals. Pico wird auch die „schwarze Insel“ genannt, wegen des vulkanischen Gesteins, das Landschaft und Architektur prägt. Ihre Geschichte ist eng mit dem Walfang verbunden, der einst das Leben auf den Azoren bestimmte.
Wir fahren hinauf zu den zentralen Höhen – eine Kette von Vulkankegeln zieht sich hier durch karges, endemisches Buschland. Die heutige Wanderung folgt dem zweiten Teil des historischen Caminho dos Burros, eines alten Maultierpfades, der früher Lajes mit São Roque verband. Der erste Abschnitt (von Lajes bis zum Hochplateau) ist heute verschwunden.
Beim Abstieg in Richtung Meer verändert sich die Vegetation: Die ursprüngliche Flora weicht eingeführten Pflanzen wie Pittosporum, Japanzeder oder Pinien. Am Ende erreichen wir den Parque Florestal.
Transfer nach Madalena und Bezug des 4-Sterne-Hotels Pico Terramar & Spa mit Pool. Drei Übernachtungen.
(F, PN, A)
Wanderung: ca. 3 h 30 | ↑ 100 m / ↓ 630 m
Tag 8
Besteigung des Pico
Früher Transfer auf 1.200 m Höhe – Ausgangspunkt für die Besteigung des Pico-Vulkans (2.351 m). Gemeinsam mit einem zertifizierten, ortskundigen Bergführer beginnt der Aufstieg. Diese Tour ist körperlich deutlich anspruchsvoller als die bisherigen Wanderungen, wird aber mit einem magischen Vulkankrater und einer atemberaubenden Fernsicht auf die Nachbarinseln und den Ozean belohnt.
Wer nicht teilnehmen möchte, kann an einer alternativen Wanderung auf leichterem Niveau (Stufe 2) teilnehmen, die von der Reiseleitung angeboten wird.
Drei Übernachtungen im Hotel Pico Terramar & Spa in Madalena. (F, PN, A)
Wanderung: ca. 5 Std. | ↑ 1.100 m / ↓ 1.100 m
Hinweis:
Sollte die Besteigung des Pico wegen schlechter Wetterbedingungen nicht möglich sein, wird alternativ eine Wanderung entlang der Flanke des Vulkans bis nach Madalena organisiert (↑ 100 m / ↓ 700 m | ca. 3 Std.).
Tag 9
Walbeobachtung und Weinberge von Pico – Flug nach Lissabon
Am Vormittag begeben wir uns auf eine Bootstour zur Walbeobachtung. Gemeinsam mit einem Spezialisten fahren wir hinaus auf den Atlantik (ca. 2,5 Stunden), um Wale und Delfine in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten – ein beeindruckendes Erlebnis.
Am Nachmittag unternehmen wir eine Küstenwanderung ab Madalena, vorbei an kleinen Häfen und durch die typischen Weinbaugebiete. Der fruchtbare Vulkanboden und das milde Klima der Insel bieten ideale Bedingungen für den Weinanbau. Dabei entstanden über Jahrhunderte die typischen „Lajidos“ – Lavasteinfelder, die mit kilometerlangen Trockenmauern eingegrenzt wurden. Diese schützen die Rebstöcke vor Wind und Meersalz und gelten heute als UNESCO-Weltkulturerbe.
Zum Abschluss erwartet uns in Madalena eine Weinverkostung mit drei Pico-Weinen, begleitet von regionalem Käse. Am späten Nachmittag fahren wir zum Flughafen von Pico für unseren Flug nach Lissabon. Nach der Ankunft Transfer in ein Hotel in Flughafennähe. Abendessen und Übernachtung. (F, PN, A)
Wanderung: ca. 2 Std. | ↑ 100 m / ↓ 100 m
Tag 10
Rückflug nach Luxemburg
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Luxemburg. (F)