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Hommage an Luxemburger Know-how

Veröffentlicht am 18.08.2022

Wussten Sie, dass Luxemburg von 1947 bis 1954 zu den Ländern gehörte, in denen Motorräder gebaut wurden? Die Fabrik Whizzer hatte ihren Sitz in Luxemburg-Cessange.


In ihrer Blütezeit waren bei der Whizzer Luxembourg SA bis zu hundert Mitarbeiter beschäftigt. „Ich habe sogar noch Dokumente mit den Beträgen der Löhne gefunden, die damals an die Arbeiter gezahlt wurden“, sagt Gilbert Bredimus.

Wenn man mit diesem Fan der Geschichte des Motorrads ins Gespräch kommt, taucht man in eine 75 Jahre zurückliegende Epoche ein, als der aus Steinfort stammende Pierre Didier sich in das Abenteuer des Baus leichter Motorräder mit maximal 138 cm³ Hubraum stürzte. „Nach dem Krieg hatten die Leute nicht viel und bevorzugten Zweiräder als Fortbewegungsmittel. Die in Luxemburg gebauten Whizzer waren die europäischen Cousinen der Whizzer aus Michigan. Aber die Herausforderung von Pierre Didier bestand darin, Motorräder aus Teilen zusammenzubauen, die aus den USA, Deutschland und ein wenig von sonst wo stammten“, fährt er fort und zeigt Schwarzweißfotos, die von der glorreichen Vergangenheit der Fabrik in Cessange zeugen.
 

Versammlung am 18. September

Wenngleich das Abenteuer von Whizzer in Luxemburg nur sieben Jahre dauerte, „habe ich mich mit der Firma APL zusammengetan, um am Samstag, den 18. September einen Tag zu Ehren dieser luxemburgischen Marke zu organisieren. Die Veranstaltung wird auf dem Parkplatz von APL in Cessange stattfinden“, erläutert Gilbert Bredimus weiter. Bei dieser Gelegenheit werden über zwanzig in Luxemburg gebaute Whizzer einige hundert Meter entfernt von den Werkstätten, in denen sie montiert wurden, zu sehen sein.

Wenngleich er nur ein Exemplar einer Whizzer besitzt, ist es Gilbert Bredimus im Laufe der Jahre seiner Recherchen gelungen, enge Kontakte zu anderen Sammlern zu knüpfen. „Hier wurden vor allem motorisierte Tandems hergestellt. Der am weitesten entfernte Sammler dürfte aus Ostende zu uns kommen. Dazu muss man wissen, dass seinerzeit die große Mehrheit der hier gefertigten Whizzer in Belgien verkauft wurden. Der Lieferwagen, ein Ford, fuhr morgens los, um die belgischen Kunden zu beliefern, und fuhr dann bis nach Antwerpen weiter, um Teile zu laden, die mit dem Schiff angekommen waren, damit sie in Cessange zusammengebaut werden konnten“, so der Sammler zum Abschluss.
 

Auto Parts Luxembourg (APL)

70, rue de Cessange
L-1320 Luxembourg
Tel.: +352 48 18 11

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