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Was taugen die Ladestationen der Hersteller?

Veröffentlicht am 03.07.2023

Nach dem letztjährigen Test von 12 Wallboxen stehen für den Vergleich 2023 nun gleich 16 Wallboxen im Fokus, aufgeteilt je hälftig in Wallboxen von Autoherstellern und Wallboxen für PV-Überschussladen. In diesem ersten Teil des Tests 2023 haben wir die Wallboxen der Automobilhersteller geprüft.


Das Angebot der Automobilherstellern an Wallboxen befindet sich im Wachstum und daher war es an der Zeit sich diese Ladeeinheiten näher anzuschauen und einem Test zu unterziehen.
Im Test konnten sich die acht Wallboxen der Autohersteller im Preisbereich von 500 Euro bis 999 Euro gut schlagen.

Die Unterschiede bei den Ausstattungsumfängen sind teils genau so groß wie die Preisunterschiede. Doch ohne eine umfangreiche Ausstattung ist es schwierig sich einen der vorderen Plätze im Test zu sichern. Zudem fällt dem Thema Smartphone-App, um die die Wallbox zu bedienen und Informationen, wie etwa eine Ladehistorie auszulesen, eine immer höhere Gewichtung bei den Verbrauchern zu.
 

Den Testsieg sichert sich die Wallbox Pulsar Plus von Hyundai

Mit der Note 1,8 konnte sich die Hyundai Wallbox Pulsar Plus knapp den Testsieg sichern. Mit einem Preis von etwa 911 Euro gehört sie zu den teureren Exemplaren in diesem Testfeld. Dafür erhält der Käufer eine ultrakompakte Wallbox, die sicher und zuverlässig ihren Dienst verrichtet. Ergänzt wird dies durch die beste App im Testfeld, die in der Einzelwertung aus Funktionalität und Bedienung sogar ein „sehr gut“ erzielen kann. Beispielsweise lässt sich der Ladestrom besonders komfortabel in Echtzeit vom Verbraucher einstellen.

Den Platz hinter dem Testsieger teilen sich mit der Mercedes-Benz Wallbox und der Peugeot ePro Full Wallbox gleich zwei Modelle, die jeweils die Gesamtnote 1,9 erreichen konnten. Auch diese Wallboxen bieten eine sichere und zuverlässige Ladefunktion. Als einzige Modelle im Test kommt das Duo zudem mit einem integrierten Mobilfunk-Modem samt SIM-Kartenslot und kann so auch dort Vernetzung bieten, wo kein LAN-Kabel oder WLAN vorhanden ist.

Direkt hinter diesem Trio folgen die restlichen fünf Wallboxen, die allesamt ebenfalls mit „gut“ abschneiden konnten.
Die Modelle BMW Wallbox Gen 3. Für 600 Euro und Ford Connected Wallbox für 689 Euro erreichen dabei jeweils die Note 2,0. Die BMW bietet ein sehr gutes Kabelmanagement samt Steckergarage sowie einer zusätzlich mitgelieferten Kabelablage. Die App nimmt allerdings nur über den Kurzstreckenfunk Bluetooth Kontakt zur Wallbox auf. Hier hat das Pendant von Ford deutlich mehr zu bieten, lässt sich über das Web erreichen und kann per App die Wallbox auch für Ladungen freigeben.

Dahinter folgen mit der Note 2,1 der Gen 3 Wall Connector von Tesla Wallbox sowie die Volvo Garo Wallbox.
Das Schlusslicht im Testfeld bildet die Wallbox ID. Charger von Volkswagen für günstige 569 Euro. Sie konzentriert sich einzig und allein auf zuverlässiges und sicheres Laden von E-Autos. Keine Sonderfunktionen und gar keine App. Neben einem gut funktionierenden Kabelmanagement bietet die Wallbox zudem den geringsten Stromverbrauch in Bereitschaft.



Wer baut die Wallboxen der Autohersteller?

Die Wallboxen von BMW und Ford stammen von den Automobilzulieferern Delta und Webasto, während die Modelle von Volvo und Hyundai ganz unverblümt von den Wallbox-Spezialisten Garo beziehungsweise Wallbox Chargers kommen. Die Exemplare von Mercedes-Benz sowie Volkswagen werden ebenfalls von einem Wallbox-Spezialisten, nämlich den Niederländern von EV Box, hergestellt.
Nur die Wallboxen von Tesla und Peugeot werden von den Autoherstellern selbst hergestellt.
 

Tipps für den Verbraucher

  • Die Installation einer Wallbox darf nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden.
  • Verbraucher sollten auf eine beiliegende oder zumindest per Download auf der Herstellerseite abrufbare Konformitätserklärung achten.
  • Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind beim Netzbetreiber grundsätzlich anzumelden und bei mehr als 11 kW genehmigungspflichtig.
  • Eine Wallbox mit Steckerbuchse sollte über eine schaltbare Verriegelung des Ladekabels verfügen, damit das Ladekabel vor Diebstahl gesichert werden kann.
  • Bei Einbindung in eine Photovoltaik-Anlage auf Kompatibilität der Schnittstellen achten.


In jeder Situation an Ihrer Seite, ist der ACL da, um Sie zu beraten und Ihnen zu helfen. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns unter acl@acl.lu oder +352 450045-1.
 

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