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ACL-Kindersitztest 2019 - Große Auswahl an „guten“ Sitzen

Veröffentlicht am 04.10.2019

Beim diesjährigen Kindersitztest der Automobilclubs und der Stiftung Warentest wurden 41 Kindersitze in allen Größen hinsichtlich deren Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt getestet. Zweimal wurde die Bestnote „sehr gut“ vergeben, 28 Modelle erhielten ein „gut“ und vier weitere ein „befriedigend“. Vier Sitze erwiesen sich als „mangelhaft“.

Der Bébé Confort Jade + 3way-Fix und der Maxi-Cosi Jade + 3wayFix erhielten das Urteil „sehr gut“. Die Babyschale schützt Neugeborene (40 bis 70 Zentimeter) bis zum Alter von circa 18 Monaten. Auch in den anderen Altersklassen finden sich gute Kindersitze: siehe Tabelle.

Vier Modelle wurden als „mangelhaft“ bewertet: Die Babyschale „Babystyle Oyster Carapace Infant + Duofix i-Size Base“ löste sich beim Frontalaufprall von der Isofix-Basis und flog nahezu ungebremst nach vorne. Beim Frontalaufprall mit dem „Chicco Oasys i-Size Bebecare + Duofix i-Size Base“ riss der Hosenträgergurt aus der Babyschale und der Dummy wurde herausgeschleudert. Auch der „Giordani Galaxy 012“ scheiterte am durchgeführten Frontalaufpralltest und das Anschnallen des Kindes ist sehr aufwendig. Der Bezugsstoff des „Maxi-Cosi TobiFix“ enthält das Flammschutzmittel TCPP in einer Menge, die den für Spielzeuge geltenden Grenzwert der Richtlinie 2014/79/EU überschreitet.

Weitere Informationen erhalten Sie beim ACL (Tel. +352 45 00 45-1; acl@acl.lu) oder während dem ACL-Kindersitzbasar am 23. November 2019.
 
Tipps für den Verbraucher
  • Vor dem Kauf sollten sich die Eltern über das Angebot informieren. Dabei helfen die Ergebnisse dieses Kindersitztests und auch die der Vorjahre. Da es sich um einen europäischen Test handelt, ist zu beachten, dass nicht alle hier getesteten Sitze unbedingt im Großherzogtum zum Verkauf stehen.
  • Außerdem gilt es zu prüfen, ob der in Frage kommende Kindersitz im eigenen Auto montiert werden darf: Kindersitzmodelle mit „semi-universaler“ Zulassung (z. B. nach UN ECE Reg. 44 zugelassene Kindersitze mit Stützfuß) dürfen nicht in allen Fahrzeugen genutzt werden Diesen Kindersitzen liegt eine Typliste bei, anhand der man überprüfen kann, für welche Fahrzeuge die Verwendung freigegeben ist.
  • Nach dem „i-Size“-Standard (UN ECE Reg. 129) zugelassene Kindersitze können auf allen Fahrzeugsitzen mit „i-Size“-Freigabe montiert werden (Kennzeichnung am Fahrzeugsitz, Beschreibung im Handbuch des Fahrzeugs). Für die Nutzung in anderen Fahrzeugen liegt auch „i-Size“-Sitzen eine Typliste bei.
  • Von Vorteil ist eine gute Beratung in einem Fachgeschäft, denn Bedienungsfehler wirken sich negativ auf die Sicherheit aus. In jedem Fall ist es zu empfehlen, das eigene Fahrzeug und das Kind mit zum Geschäft zu nehmen, um die in Frage kommenden Kindersitz-Modelle vor dem Kauf selbst auszuprobieren:
  • Nach dem Kauf sollte man sich mit der Handhabung des Sitzes vertraut machen. Dabei sind unbedingt die Betriebsanleitungen vom Kindersitz und vom Fahrzeug zu beachten. Der richtige Einbau ist wichtig, damit der Sitz das Kind im Falle eines Unfalls bestmöglich schützen kann.
  • Besonders ist darauf zu achten, dass die Gurte straff angezogen werden. Jacken sollten unter dem Beckengurt herausgezogen werden, so dass der Gurt möglichst nahe am Körper anliegt. Außerdem müssen Gurte und Rückenstütze regelmäßig an die Größe des wachsenden Kindes angepasst werden.
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