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Ford Puma

Veröffentlicht am 09.10.2020

Ein überzeugendes Comeback?

Der Ford Puma hat mit seinem Vorgänger nichts mehr gemein. Das Modell, das zwischen 1997 und 2002 als kleines Coupé aus der Produktion ging, hat sich inzwischen weiterentwickelt, um  den Bedürfnissen der europäischen Kunden gerecht zu werden. Ford präsentiert diesen Wagen jetzt als City-SUV und etabliert sich damit ebenfalls in diesem stark umkämpften Markt. 

Der Ford Puma, einer der Kandidaten für den Titel „Car of the Year“ des Genfer Autosalons 2020, bietet alles, was das Herz begehrt. Mit einer charakteristischen Frontpartie, die einen zunächst  etwas stutzig werden lässt, hebt sich der SUV von Ford mit seiner gewölbten Motorhaube, dem niedrigen, fliehenden Dach und dem ausdrucksstarken Heck von der Konkurrenz ab und kann  dadurch Punkte sammeln.

Auf Wunsch der Kunden hat Ford außerdem das Fahrzeuginnere und insbesondere den Kofferraum umgestaltet. Unter der Heckklappe wurde eine flexible und je nach Ladung modulierbare  Gepäckabdeckung angebracht. Sie rollt sich beim Öffnen nach oben auf, um beim Ein- und Ausladen von Gepäck nicht zu stören. 

In erster Linie jedoch zeichnet sich der Kofferraum durch seine Größe aus: Auf den ersten Blick sind es 376 Liter, überrascht jedoch durch eine im Boden eingelassene, vollständig wasserdichte Luke mit zusätzlichen 80 Liter Stauraum. Dieser Bereich,  dem Ford den Namen „MegaBox“ verliehen hat, ist mit einem Ablassventil ausgestattet. Dadurch eignet es sich perfekt zum Verstauen  schmutziger und schlammiger Gegenstände, denn er  kann direkt vom Kofferraum aus mit Wasser gereinigt werden. Der Boden wiederum ist in 3 Höhenpositionen verstellbar. 

Grundsätzlich bietet der Ford Puma eine sehr gute Ausstattung. Beim  Anlassen des Motors erscheint auf dem Armaturenbrett ein Puma. Das zu 100 % digitale Cockpit ändert je nach ausgewähltem Fahrmodus sein Design und bietet dem Fahrer optimale  Konfigurationsmöglichkeiten. Mit einem zentralen 8-Zoll-Bildschirm und sämtlichen notwendigen Funktionen, einem  Schiebedach und einem kabellosen Ladedock für Mobiltelefone bietet der Ford Puma absolute Spitzentechnologie. Bei einigen Ausführungen sind die Sitzbezüge abziehbar und können nach  jedem Ausflug gereinigt werden.

Mild-Hybrid-Motor

Der Ford Puma ist mit der Mild-Hybrid-Antriebstechnologie ausgestattet. Diese leichte Hybrid-Version hält den Motor bei geringer Geschwindigkeit sowie beim Bremsen oder beim Anhalten  an, lässt ihn jedoch sehr schnell wieder starten. Diese elektrische Unterstützung ist insbesondere beim Anlassen spürbar. Das Auto beschleunigt tendenziell viel schneller als ein reiner  Verbrennungsmotor. 

Montiert ist dieser SUV auf dem Chassis des Ford Fiesta, das den höchsten Fahrkomfort seiner Kategorie bietet, und ist somit äußerst wendig im Fahrverhalten. Besondere Dynamik erhält er  durch die 19-Zoll-Leichtmetallräder, die ihm eine gute Straßenhaftung garantieren. Der Unterschied zwischen den einzelnen Fahrprogrammen des Puma ist stark spürbar. Im Sparmodus wird  das Auto von selbst langsamer, während im Sportmodus mehr Geschick am Gaspedal erforderlich ist, da der Wagen mit gesteigertem maximalem Drehmoment kraftvoller anzieht. Die  Aufhängung und die Sitze sind etwas hart, aber im Allgemeinen ist der Ford Puma ein SUV, der sich sehr angenehm fahren lässt. 

Man hat den einen oder anderen sagen hören, der Ford Puma sei ein Mini-Porsche Macan, was ihm den Spitznamen „Forsche Puma“ eingebracht hat. Eines jedoch ist sicher: Mit seiner  Fahrdynamik, einem für dieses Segment untypischen Design und innovativer Technologie liefert der Puma ein überzeugendes Comeback in der Automobilwelt. Zudem bleibt anzumerken, dass er mit einem Einstiegspreis von 24.000 € äußerst wettbewerbsfähig ist! 

Schauen Sie sich das Video (auf Französich) an: 

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