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Funktion der Start-Stopp-Automatik

Veröffentlicht am 06.02.2020

Beim Start-Stopp-System wird der Motor beim Anhalten des Fahrzeugs automatisch abgeschaltet. Dabei sparen Sie nicht nur Kraftstoff und die damit verbundenen Kosten, sondern reduzieren  auch die CO2-Emissionen um 3-8%.

Historie

Das System wurde schon nach der Ölkrise in den 70er Jahren von Toyota angeboten, Damals schaltete der Motor nach 1,5 Sekunden im Leerlauf automatisch ab, die Technik fand jedoch wenig Akzeptanz. In den 80er Jahren beschäftigten sich Audi und VW mit weiterentwickelten Systemen, doch auch zu dieser Zeit blieb der Verkaufserfolg aus. Erst unter dem Druck der immer strengeren CO2-Emissionen entwickelten die Hersteller dieses „Feature“ weiter zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Im Gegensatz zur Vergangenheit sind die Systeme jedoch mit  Hilfe von moderner Batterietechnologie und Sensorik entsprechend verbessert worden.

 

Funktionsweise

Sobald beim mechanischen Getriebe kein Gang mehr eingelegt ist, sowie das Bremspedal betätigt wird, schaltet sich der Motor im Stand ab. Beim Automatikgetriebe oder bei neueren Fahrzeugen im Allgemeinen reicht schon eine minimale Geschwindigkeit. Zum Starten lösen Sie die Fußbremse oder treten auf die Kupplung. Damit die Start-Stopp-Automatik optimal funktioniert, überwachen mehrere Messfühler das System. So kontrolliert z.B. ein Sensor den Ladezustand der Batterie, der Neutralgetriebesensor überprüft, ob ein Gang eingelegt ist. Ein intelligenter Kurbelwellengeber unterstützt ein unmittelbares Starten des Motors, Raddrehzahlsensoren erkennen den Stillstand der Räder und ein Temperaturgeber gibt Aufschluss über die Motortemperatur. Sämtliche Daten werden vom Motorsteuergerät erfasst, damit der Motor immer zum optimalen Zeitpunkt abgeschaltet sowie gestartet wird. Bei abgestelltem Motor bleiben die elektrischen Systeme trotzdem aktiv.

Beispiele wann die Start-Stopp-Automatik nicht funktionieren soll

Während sich der Motor noch nicht auf Betriebstemperatur befindet, schaltet sich das Aggregat nicht ab. Dies soll verhindern, dass nicht mehrere Kaltstarts hintereinander stattfinden, die dem Motor auf längere Dauer schaden könnten. Des Weiteren wird über das Energiemanagement erkannt, wenn die Batteriespannung zu schwach ist, auch in diesem Fall wird das Start-Stopp-System automatisch desaktiviert. Weitere Ursachen können Hinweise sein, dass Sie als Fahrer einparken wollen, z.B. bei eingeschlagenen Rädern. Auch beim Betätigen der Klimaanlage bei hohen Temperaturen wird die Start-Stopp-Automatik nicht funktionieren.

Fazit

Mit verstärkten Anlasser-Motoren und AGM-Batterien sowie intelligenter Sensorik sind moderne Kraftfahrzeuge bestens gerüstet für die unzähligen Startvorgänge. Empfinden Sie das  andauernde Abschalten und Starten des Motors z. B. bei Stop-and-go-Verkehr als lästig, können Sie das System jederzeit per Knopfdruck ausschalten. Das Gleiche gilt nach längeren Autobahnfahrten, wo ein abruptes Abstellen des Motors längerfristig dem Turbolader schaden kann. Sicher fragen Sie sich als Autofahrer, ab wann sich die Start-Stopp-Automatik lohnt? Die Antwort fällt ziemlich klar aus, wenn man bedenkt, dass ein Start bei betriebswarmem Motor nur so wenig Kraftstoff verbraucht, wie ungefähr 0,7 Sekunden Laufzeit im Stand. Für Sie lohnt sich also das automatische Abstellen des Motors ab einer Sekunde Wartezeit.
 

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