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Vorsicht Wild!

Veröffentlicht am 06.10.2021

Gerade jetzt im Herbst überquert viel Wild unsere Straßen. Wie soll man seine Fahrweise anpassen und was gilt es zu beachten bei einem Unfall? Der ACL informiert Sie.


Die Gefahr in einen Wildunfall verwickelt zu werden, ist im Herbst aufgrund der Jagdsaison besonders groß. Die Tiere werden aufgeschreckt und flüchten dabei auch öfters über Straßen. Dabei  bevorzugen sie die Morgen- und Abenddämmerung. Leider kommt es auch immer wieder auf Autobahnen, trotz des Bestehens von Wildzäunen, vor, dass Tiere diese durchbrechen und somit zur Gefahr für Automobilisten und Motorradfahrer werden. Die Folgen sind meistens verheerend und werden oft unterschätzt. 

Das Verhalten von Wildtieren lässt sich nur schwer einschätzen. Die Tiere flüchten  oft am Straßenrand vor einem Fahrzeug und springen erst im letzten Moment auf die Fahrbahn. Achtung: Ein  Tier kommt selten alleine.

Wie verhält man sich also am Besten im Straßenverkehr, wenn man über Straßen mit häufigem Wildwechsel fährt? Zuallererst ist das A und O, das alle Passagiere im Wagen angeschnallt sind,  da ansonsten eine Kollision fatale Folgen haben könnte. Zudem ist es sehr wichtig auf Warnhinweisschilder zu achten, die auf ein häufiges Wildwechsel-Aufkommen hinweisen. In diesen  Gebieten empfiehlt sich eine defensive Fahrweise und die Geschwindigkeit zu reduzieren. Zudem sollte man ständig beide Straßenränder im Blick behalten. Kollisionen, wenn sie nicht  vermieden werden können, werden seltener und ihre Folgen sind weniger schwerwiegend. 
 

Unfall mit Fotos dokumentieren 

Wenn man dennoch auf Wild treffen sollte, gibt es auch einige Regeln zu beachten. Steht das Wild am Fahrbahnrand, sollte man seine Geschwindigkeit reduzieren und bremsbereit sein, falls es zu einer plötzlichen Reaktion des Tieres kommen sollte. Steht das Wild direkt vor einem auf der Fahrbahn, hilft nur noch eine Vollbremsung. Lässt der Verkehr oder der Straßenzustand ein  gefahrloses Ausweichen nicht zu, ist es besser mit dem Wild zu kollidieren, als gegen einen Baum oder in den Gegenverkehr zu krachen. Keinesfalls sollte man das Risiko eines  Ausweichmanövers eingehen, wenn es sich um kleinere Tiere wie Hasen oder Füchse handelt. Unfälle aufgrund von Ausweichmanöver sind in der Regel viel fataler als Kollisionen mit Tieren. 

Einen Wildunfall sollte man auf jeden Fall bei der Polizei melden. Diese leiten die Information dann an den zuständigen Förster weiter. Falls das Tier lediglich verletzt sein sollte, sollte man sich  auf keinen Fall dem Tier nähern und dies einem Tierarzt überlassen. Wer das Wild ohne Genehmigung der Behörden transportiert, macht sich der Wilderei strafbar. 

Wichtig ist auch, dass Sie den Unfall mit Fotos dokumentieren. Dies ist erforderlich, um den Schaden im Anschluss bei der Versicherung zu melden. Achtung: Seit dem 1. April 2020 stellt die Polizei keine Wildunfallbescheinigungen mehr aus. Diese werden nicht mehr von den Versicherungsgesellschaften verlangt.

Übrigens: Wird der Wagen eines ACLMitglieds infolge einer Kollision mit Wild auf einer öffentlichen Straße beschädigt, so übernimmt der Automobil-Club einmal im Jahr die dadurch entstandenen Reparaturkosten bis zu einer Höhe von 500 €, soweit diese nicht durch eine Versicherung gedeckt sind.

Mehr Informationen bekommen Sie beim ACL unter Tel. +352 450045-1 oder per E-Mail: acl@acl.lu.

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