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Warum braucht man eine Wallbox für das Aufladen seines Elektroautos zu Hause?

Veröffentlicht am 15.06.2020



Viele Elektroauto-Neulinge finden es verlockend, ihren Wagen einfach an der heimischen Haushaltssteckdose (230 V-Schuko Steckdose) anzuschließen und zu laden, da bei vielen Modellen ein entsprechendes Ladekabel serienmäßig mitgeliefert wird. Dies ist bei Plug-in Hybrid-Fahrzeugen auch durchaus sinnvoll, da bei diesen Wagen mit einer geringeren Ladeleistung und vor allem auch kürzeren Ladezeiten zu rechnen ist, so dass die Belastung für die Elektroinstallation im vertretbaren Bereich liegt.

Bei einem reinen Elektroauto ist dies etwas anders und oft wird dieses Kabel dann auch nur als „Notladekabel“ angeboten. Eine normale Haushaltsteckdose reicht für das Aufladen von Elektroautos in der Regel nicht aus, weil sie nicht für langes Laden über mehrere Stunden unter hoher Last ausgelegt ist. Deshalb besteht das Risiko, dass das Stromkabel, der Stecker oder die Steckdose überhitzen, die Sicherung rausspringt und das Auto nicht weiter geladen wird. Im schlimmsten Fall kann es aber auch zu einem Kabelbrand kommen!  In einigen Versuchen erreichten Haushaltssteckdosen mit angeschlossenem Elektroauto schon innerhalb von nur 15 Minuten eine Temperatur von mehr als 80 Grad Celsius. Nur wenn die Leitung fachgerecht installiert wurde und nachweislich den Anforderungen der E-Mobilität entspricht, kann an einer Haushaltssteckdose geladen werden.


Das Risiko der Überhitzung und ein Abbruch des Ladevorgangs sind bei einer Wallbox (Wandladestation) so gut wie ausgeschlossen. Neben der Sicherheit haben Wallboxen aber auch den großen Vorteil, mit höheren Ladeleistungen operieren zu können. Statt 2,3 kW – wie bei der Haushaltssteckdose – sind sogar bis zu 11 kW möglich. Das Laden geschieht also wesentlich schneller als über die Schuko Steckdose. Mit maximal 2,3 kW laden bedeutet, dass ein Ladevorgang bei einem leeren 60-kWh-Akku mehr als 26 Stunden dauert, bis dieser wieder komplett vollgeladen ist. Mit einer Wallbox geht es deutlich schneller: mit einer Ladeleistung von 11 kW ist der leere 60-kWh-Akku in weniger als sechs Stunden* - also über Nacht oder während eines normalen Arbeitstages - wieder vollständig gefüllt.




Jeder Nutzer eines Elektroautos oder eines Plug-in Hybrid-Fahrzeugs sollte sich also vorab professionell beraten lassen und sich genau informieren welche Lösung auf seine Bedürfnisse am besten zugeschnitten ist. 

*Die Ladezeit hängt auch von der Leistung des Fahrzeugladegeräts ab, die in einigen Fällen weniger als 11 kW betragen kann.
 
Für weitere Informationen besuchen Sie mydiego.lu

Text: mydiego.lu

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