Was sich ab 1. Januar ändert

Veröffentlicht am 28.12.2021

Wie jedes Jahr bringt der Eintritt in ein neues Kalenderjahr auch einige Veränderungen mit sich. Energiepreisen, Ende bestimmter Prämien, Dienstwagen: der ACL zieht eine Bilanz.


Erhöhung der CO2-Steuer

Trotz des dramatischen Anstiegs der Energiepreise in den letzten Wochen erhöht die Regierung die Kohlenstoffsteuer, die auf jede Tonne CO2-Emissionen zu zahlen ist, weiter. Nachdem die Steuer im letzten Jahr in Höhe von 20 € pro Tonne eingeführt wurde, wurde am 1. Januar eine zusätzliche Steuer in Höhe von 5 € pro Tonne eingeführt.

An der Zapfsäule wird dies zu einer konsequenten Erhöhung führen. Sie liegt laut den Experten des Finanzministeriums bei Dieselkraftstoff um etwa 1,41 Cent pro Liter, bei Benzin um 1,26 Cent und bei Heizöl (Gasöl) um bis zu 1,52 Cent.

 

Erhöhung der kWh an den Chargy-Säulen

Da die Strompreise weit im Voraus beschlossen und in der Regel für ein Jahr festgelegt werden, haben die Nutzer die Preiserhöhungen bislang nicht auf ihrer Rechnung gespürt. Auch das ändert sich ab dem 1. Januar, angefangen mit dem kWh-Tarif an den Ladesäulen Chargy und SuperChargy.

Während Sie bisher 26 Cent pro kWh zahlen mussten, werden nun 34,5 Cent fällig (ein Anstieg um 32 %). Wenn Sie an einer SuperChargy-Schnellladestation tanken möchten, müssen Sie 48,5 Cent pro kWh zahlen. Es sei noch angemerkt, dass der Staat Strom derzeit nicht wie fossile Brennstoffe besteuert. Für den Moment...

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Mehrkosten für einen Autofahrer, der 15 000 km pro Jahr mit einem Fahrzeug zurücklegt, das durchschnittlich 20 kWh/100 km verbraucht. 

 
 

Ende der Clever-Fueren-Prämie für Plug-in-Hybride

Alle Plug-in-Hybridfahrzeuge, die nicht vor dem 30. September 2021 bestellt wurden, haben keinen Anspruch mehr auf die staatliche Prämie "Clever Fueren" in Höhe von 1.500 €. Die anderen Prämien für Fahrzeuge, die zu 100 % elektrisch oder mit Wasserstoff betrieben werden, werden hingegen verlängert.

 

Die Sachbezüge für Dienstwagen werden überarbeitet

Ab dem 1. Januar ändert sich der Prozentsatz des Fahrzeugwerts, der zur Berechnung des geldwerten Vorteils eines Arbeitnehmers, der einen Dienstwagen nutzt, herangezogen wird. Er wird 0,5 % für Elektrofahrzeuge mit einem Verbrauch von weniger als 18 kWh/100 km und kann bis zu 1,8 % für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 130 g/100 km betragen.



 


Die Zulage für teure Lebenshaltungskosten wird erhöht

Schließlich werden die einkommensschwächsten Haushalte, die Anspruch auf die Zulage für teure Lebenshaltungskosten haben, eine staatliche Unterstützung erhalten. Der jährliche Betrag dieser Zulage wird für rund 20.000 Haushalte, deren Anträge zulässig sind, um 200 € erhöht. Zur Erinnerung: Eine alleinstehende Person, die weniger als 27.106 € brutto im Jahr verdient, kann ab dem 1. Januar eine Beihilfe von 1.652 € erhalten. Für ein Paar, das weniger als 40.659 € brutto im Jahr verdient, beträgt dieser Betrag 2.065 € pro Jahr.


 
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