Urlaub: Was ist mit den Tieren?

Veröffentlicht am 13.05.2022

Es ist durchaus möglich, sein Haustier mit in den Urlaub zu nehmen. Aber manchmal ist es zum Wohle aller Beteiligten einfacher, das Tier während Ihrer Abwesenheit betreuen zu lassen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.


Für viele Menschen kommt es nicht in Frage, sich während des Urlaubs von ihrem Haustier zu trennen. Da sie als vollwertige Familienmitglieder betrachtet werden, können sie Sie sehr wohl auf Reisen begleiten, wenn Sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Erstens: Ihr Haustier darf sich nicht frei im Fahrzeuginnenraum bewegen, sondern muss aus Sicherheitsgründen angeschnallt oder von der Vorderseite des Fahrzeugs getrennt sein. Auch eine Transportbox, die auf einem Sitz oder im - leeren und belüfteten - Kofferraum befestigt ist, kann ein idealer Platz für Ihr Haustier sein. Denken Sie an Sonnenblenden, damit es nicht zu heiß wird, und stellen Sie ihm, wie einem Kind, einen Napf, Wasser, Spielzeug und etwas zu essen für die Fahrt zur Verfügung. Natürlich sollten Sie auch Pausen einlegen, damit sich das Tier die Beine vertreten und sein Geschäft verrichten kann.

Verschiedene Betreuungssysteme

Obwohl Sie Ihr Haustier von ganzem Herzen lieben, möchten Sie es lieber nicht mit in den Urlaub nehmen? Es gibt mehrere Möglichkeiten, Ihr Haustier zu behalten. Die erste Möglichkeit? Sie lassen es bei sich zu Hause und beauftragen einen Nachbarn, einen Freund oder ein Familienmitglied, täglich vorbeizukommen, um mit ihm spazieren zu gehen, es zu füttern und ein wenig zu kuscheln. Sie haben niemanden in Ihrer Umgebung, der Zeit hat? Wenden Sie sich an einen erfahrenen Pet-Sitter oder Hausmeister, der auf einer offiziellen Website gelistet ist. In Luxemburg gibt es mehrere davon. Der Hundesitter wird täglich mit Ihrem Hund spazieren gehen, allein oder mit anderen Hunden, um seine Sozialisierung zu fördern. Er kann ihn sogar bei sich zu Hause unterbringen, damit er sich nicht einsam fühlt. Eine weitere Option ist die Tierpension, die ideal für Hunde, Katzen, aber auch Kleintiere wie Nagetiere oder Kaninchen und sogar Pferde ist. In solchen Einrichtungen kümmern sich erfahrene Personen, oftmals Fachleute, um Ihr Haustier, indem sie es füttern, spazieren führen und bei Bedarf auch pflegen. Der Vorteil? Sie können die Einrichtung im Vorfeld besichtigen und vor Ort einen Probetag mit Ihrem Tier einlegen und sehen, ob es sich an die neue Umgebung gewöhnt.

Der Trennung vorbeugen

Manche Hunde können die Trennung von ihrem Besitzer nur schwer verkraften. Unabhängig davon, für welche Betreuungsform Sie sich entscheiden, sollten Sie vorausschauend handeln. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, zeigen Sie Ihrem Hund seine zukünftige Pension, damit er sich mit den Gerüchen vor Ort vertraut machen kann, und nehmen Sie Ihren Hund häufig mit zu Verwandten, die sich um ihn kümmern werden. Einige Tage vor der Abreise sollten Sie Ihr Haustier öfter kurz verlassen und auf übermäßiges Streicheln verzichten, damit es sich in aller Ruhe auf Ihre Abwesenheit vorbereiten kann.
 
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