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Peugeot 3008

Veröffentlicht am 11.10.2017

Mit der kompletten Neuauflage des 3008 hat Peugeot aus dem etwas diffus wirkenden Crossover ein eindeutiges SUV gemacht.

Statt leicht pummeliger Rundungen gibt es jetzt klare Linien – und eine große Ehre. Im März wurde das Modell auf dem Genfer Automobilsalon zum „Auto des Jahres 2017“ gekürt. Besonderes Lob fanden neben dem Erscheinungsbild das Innenraumdesign und das Gesamtkonzept.

Den Designern ist der Spagat zwischen einer gewissen SUV-Wuchtigkeit und sportlicher Eleganz gelungen. Noch überzeugender als das Exterieur fällt die Innenraumgestaltung aus, die nahezu überall dem Auge schmeichelt. Das fängt bei der großen und sich klar zum Fahrer hin orientierenden Mittelkonsole an, setzt sich über die Gestaltung der Schalter fort. Das zweigeteilte Armaturenbrett wirkt gefällig, luftig und leicht. Fondpassagiere dürfen sich im 3008 ebenfalls gut aufgehoben fühlen und finden sogar eine 220-Volt-Steckdose vor.
 
Immer wieder Kritik fing sich Peugeot in der Vergangenheit für sein tiefgesetztes i-Cockpit ein. Hier im 3008 mit seinem auch oben abgeflachten Lenkrad passt aber alles. Apropos, oben abgeflacht: Dort greift die Hand gerne hin, und der Fahrer fragt sich verwundert, warum es dort eigentlich üblicherweise fast immer rund ist. Förmlich zum Anfassen verleiten auch die sieben silbernen Schalter, mit denen die Menü-Hauptpunkte des Infotainmentsystems rasch und einfach angewählt werden können. In Kombination mit den darunter
liegenden sechs schwarzen Tasten für Scheiben- und Sitzheizung sowie Zentralverriegelung und Innenraumluft entsteht beinahe schon der Eindruck einer Klaviertastatur. Die digitalen Rundinstrumente lassen sich verschieden variieren und konfigurieren.
 
Die Bedienung der gut abgestimmten Sechs-Stufen-Automatik verlangt zunächst etwas Eingewöhnung, da viel mit Knopfdruck statt mit Ziehen des Wählhebels gearbeitet wird. Letztendlich erhöht sich dadurch aber der Komfort, wenn zum Beispiel die Stellung „P“ gleich oben auf dem Hebel direkt per Taste aktiviert werden kann. Nicht ganz so gut gefiel uns der manchmal doch etwas sehr abrupt abbremsende adaptive Tempomat (mit Stoppfunktion). Und auch der sehr zuverlässig und eifrig arbeitende aktive Spurhalteassistent ist sicher nicht jedermanns Geschmack, zumal er merkwürdigerweise vorab gar nicht im Display signalisiert, ob er die Begrenzungen erfasst hat oder nicht. Aber natürlich lässt auch er sich auf Wunsch deaktivieren.
 
Der Peugeot 3008 empfiehlt sich als gut gedämmter und komfortabel abgestimmter Reisewagen, der auch bei höherer Geschwindigkeit noch angenehm leise dahinrollt. Die Lenkung reagiert sehr direkt, spricht feinfühlig an und arbeitet höchst präzise. Mit den 121 kW / 165 PS und seinem 1,6-Liter-Benzin-Motor ist das französische SUV durchzugsstark.
 
Unser Testwagen in der GT-Ausstattung bot unter anderem als Zusatzausstattung ein Panoramaschiebedach und eine elektrische Heckklappe, verschiedene Massagefunktionen auf den Vordersitzen und verstellbare Oberschenkelauflagen vorn. Der Basispreis dieser Version kostet 34.280 Euro.

 
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