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BMW M135i xDrive

Veröffentlicht am 04.02.2020

Alles neu beim Einser

Der Vorgänger des neuen BMW M135i xDrive fuhr zuletzt als M140i mit 3-Liter-Reihensechszylinder und 340 PS, mit Hinterradantrieb oder wahlweise auch als Allradler. BMW beraubt sein sportliches Topmodell nun seiner beiden charakteristischen Merkmale, dem Sechszylinder und dem Hinterradantrieb. Sowas verändert natürlich den Charakter. Trotzdem macht der Nachfolger des M140i mächtig Laune - nur halt eben anders, als man es bislang vom kompakten Bayern gewohnt war.

Der neue Motor hat zwar mittlerweile nur noch zwei Liter Hubraum und auch zwei Zylinder weniger, besitzt dafür aber eine doppelte Aufladung. Das als stärkster Serienvierzylinder der Firmengeschichte gepriesene Triebwerk leistet 306 PS und schickt ein stattliches Drehmoment von 450 Nm ab 4.500 U/min. an das serienmäßige Achtgang-Automatikgetriebe. Durch BMWs neue Antriebs-Architektur ist der 1er mittlerweile zwar zum Leid vieler BMW-Enthusiasten zum Fronttriebler mutiert, der serienmäßige xDrive-Allradantrieb ermöglicht allerdings dem Getriebe, bis zu 50% der Antriebskraft an die Hinterräder zu leiten. Insgesamt macht die Achtgang-Automatik einen guten Eindruck, auch wenn sie einem im Sportmodus unter Last die Gänge ganz schön um die Ohren knallt.

Für einen Vierzylinder klingt der Motor - trotz Ottopartikelfilter - sogar sehr ordentlich. Er dröhnt nicht unangenehm, im Vergleich zum Sechszylinder des Vorgängers fehlt es ihm jedoch ein bisschen an Volumen und Rotzigkeit. Aber was Kraft, Ansprechverhalten und Schub angeht, braucht er sich vor seinem Vorgänger kaum zu verstecken. Trotz seines Leergewichts von üppigen 1,6 Tonnen geht der M135i kraftvoll voran. Aus dem Stand geht es in 4,8 Sekunden auf Tempo 100, bereits bei 250 km/h wird automatisch abgeregelt. Außerdem rollt der 135er auf einem speziell abgestimmten M-Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung und 10% strafferen Federn. Umso erstaunlicher, dass der Federungskomfort unter all den sportiven Anlagen kaum leidet.

Was das Handling betrifft, so ist dieses ganz und gar nicht mehr mit dem seines Vorgängers vergleichbar. Das Einlenkverhalten des neuen 135er kommt sehr agil daher und auch auf plötzliche Richtungsänderungen reagiert er ziemlich schnörkellos. Dank der Unterstützung der mechanischen Torsen-Sperre an der Vorderachse und gezielter Bremseingriffe an den kurveninneren Rädern wird man förmlich in die Kurve hineingesaugt. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven, vor allem wenn sich der Straßenzustand in keinem optimalen Zustand befindet, kriegt man es jedoch mit teils heftigem Rupfen und Gezerre am Lenkrad zu tun.

Auch optisch wurde der 1er überarbeitet. Den M135i xDrive erkennt man vor allem an seiner markanten und vom Motorsport inspirierten Mesh-Niere mit einem dreidimensional gestalteten Gitternetz anstelle der klassischen Gitterstäbe. Die Frontscheinwerfer sind jetzt schräg angestellt und verleihen dem Fahrzeug eine frische, jugendliche Wirkung. Die Optik der als Sonderausstattung erhältlichen Voll-LEDLeuchten wirkt besonders modern.

Das Interieur wirkt etwas hochwertiger als zuvor und sieht nun aus wie im neuen Dreier. Es ist schick, gut verarbeitet und passt ausgezeichnet zum sportlichen Image des Bayern. Das Armaturenbrett präsentiert sich mit digitalen Instrumenten hinter dem Lenkrad deutlich moderner als beim Vorgänger. Auch in punkto Platzangebot ist die Bein- und Kopffreiheit - vor allem für die Passagiere im Fond - angewachsen. Auch das Kofferraumvolumen konnte minimal erhöht werden. Preislich startet das Topmodell der 1er Serie bei rund 48.000 €. Die Liste der aufpreispflichtigen Optionen ist wie gewohnt üppig.

© BMW

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