Nützliche Informationen - Gut zu wissen

Nützliche Informationen - Gut zu wissen

Hier erhalten Sie einige wichtige Informationen, die Ihren Hund und/oder Ihre Katze zu Hause betreffen.

Diese Informationen wurden nicht durch einen Experten überprüft und im Zweifelsfall empfiehlt Ihnen der ACL sich so rasch wie möglich mit Ihrem Tierarzt in Verbindung zu setzen.

   

Sicherer Haustiertransport

Der Transport des Vierbeiners im Auto bedarf einiger Vorkehrungen. Er muss für alle Insassen und das Tier absolut sicher und stressfrei sein. Für Hunde gibt es unterschiedliche Rückhalteeinrichtungen. Um seinen Lesern wertvolle Tipps geben zu können, hat sich der ACL an einem Test seines Partnerclubs Touring Club Schweiz (TCS) beteiligt, bei dem 19 Produkte für den Hundetransport im Auto getestet wurden: 6 Geschirre, 2 Gitterkäfige, 2 Kunststoffboxen, 2 Stoffboxen und 7 Metallboxen. Das Ergebnis: Nur die Metallboxen bieten Mensch und Tier eine zufriedenstellende Sicherheit. Die korrekte Sicherung des Hundes kann lebenswichtig sein, denn schon bei einem Aufprall mit 50 km/h kann ein 19 kg schwerer Hund eine Kraft von über 1000 kg entwickeln und so für Fahrer und andere Personen zu einem tödlichen Geschoss werden.
 

Der Test

In diesem Test wurden unterschiedlichste Aspekte geprüft, um sicherzustellen, dass tatsächlich alle Transportvorrichtungen auch wirklich effizient sind. Getestet und bewertet wurden sie in den Bereichen Sicherheit, Eignung für den Hund, Handhabung und Reinigung. Um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, haben die Tester mehrere Aufprall- und Fahrtests durchgeführt. Natürlich mit speziell für diesen Zweck entwickelten Hunde-Dummys.
 

Die Ergebnisse

Um einen Hund im Auto so sicher wie möglich zu transportieren, gibt es nur eine Wahl: die Hundebox. Von allen getesteten Produkten haben nur die sieben Metallboxen mit „hervorragend“ oder „sehr empfehlenswert“ abgeschnitten. Die beiden Kunststoffboxen erzielten gute Ergebnisse – insbesondere in den Bereichen Reinigung und Pflege. Und auch die Eignung für den Hund ist mit der von Metallboxen vergleichbar. In puncto Sicherheit schneidet Kunststoff schlechter ab als Metall. Gitterboxen können nur bedingt empfohlen werden. Der Aspekt der Lüftung ist im Vergleich zu allen anderen Produkten natürlich überragend, das ist aber dann auch schon der einzige positive Punkt. An den vielen Ecken, scharfen Kanten und anderen Quetschpunkten kann sich der Hund bei einem Aufprall verletzen. Aufgrund ihrer Bauart bieten Stoffboxen einen ebenso unzureichenden Schutz.
 
Die Sicherheitsgeschirre sind die großen Verlierer bei diesem Test. Alle sechs geprüften Produkte haben beim Aufpralltest versagt. Zwei Modelle haben zwei von fünf möglichen Sternen erhalten, die anderen vier fielen mit nur einem Stern komplett durch.

Laden Sie hier die Tabelle der Resultate herunter.




Nachfolgend finden Sie eine Auflistung einiger gefährlicher Nahrungsmittel:
 
  • Schokolade: Schokolade kann sich bei Tieren je nach konsumierter Menge tödlich auswirken, da Schokolade Theobromin enthält, was den Herzrhythmus beschleunigt. Ein Stück Schokolade kann zu Erbrechen, Durchfall und Hyperaktivität führen.
  • Knochen: Hunde können sich an Knochen verletzen und daran ersticken, denn gekochte Knochen sind instabil und brechen leicht. Im Extremfall kann der Verzehr von Knochen zu einem Darmverschluss führen.
  • Milch: Ausgewachsene Hunde haben eine Laktoseintoleranz – durch eine Aufnahme dieses Stoffes kann sich der Hund erbrechen oder einen Durchfall erleiden.
  • Zwiebeln: Die Bestandteile der Zwiebel wirken auf die roten Blutkörperchen und zerstören sie. Die roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Frisst ein Hund Zwiebeln, gerät er in Atemnot. Die regelmäßige Aufnahme größerer oder kleinerer Mengen kann zu einer Vergiftung führen. Diese Vergiftung kann für Ihren Hund tödlich sein.
  • Salz: Eine zu große Aufnahme Salz ist unter Umständen tödlich, da eine solche zu Dehydration und gravierenden Durchfällen führen kann. Über vier Gramm Salz je Kilo können gefährliche Auswirkungen haben. Aus diesem Grund ist die Verabreichung von Futtermitteln, die reich an Salz sind, zu vermeiden (z.B. geräucherter Lachs, Schinken, Appetithäppchen oder Thunfisch aus der Dose). Es ist außerdem darauf zu achten, dass Ihr Haustier kein Meerwasser trinkt.
  • Avocado: Sämtliche Bestandteile der Avocado sind toxisch. Das Fruchtfleisch ist für Tiere zu fetthaltig und kann zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen. Die Haut und der Kern sind reich an Persin und somit giftig. Persin ist ein Gift, das sich gefährlich auf das Herz und die Lungen auswirken kann.
  • Roher Fisch: Fressen Hunde regelmäßig rohen Fisch, stellt sich möglicherweise ein Vitamin B-Mangel ein. Ihr Hund leidet dann unter Appetitlosigkeit, der mit einem Gewichtsverlust einhergeht.
  • Tee, Kaffee und Alkohol: Tee, Kaffee und Alkohol sind für Ihren Hund gefährlich. Deshalb sind solche Getränke außer Reichweite des Hundes aufzubewahren. Tee, Kaffee und Alkohol wirken sich gravierend auf das Nervensystem und das Herz aus.
  • Pilze: Hunde reagieren ebenso sensibel auf Giftpilze wie der Mensch. Es ist deshalb darauf zu achten, dass sie keine solchen im Garten oder im Verlauf eines Spaziergangs in der Natur zu sich nehmen.
  • Katzenfutter: Katzenfutter ist nicht für Ihren Hund geeignet, da es weitaus fetthaltiger ist als Hundefutter. Frisst der Hund große Mengen Katzenfutter, kann dies zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen.
  • Trauben: Getrocknete Trauben (Rosinen) sind schädlicher als die frische Frucht. Die Aufnahme kann zu Darmverschluss führen.
  • Tabak: Lassen Sie Ihren Hund keine umherliegenden Zigarettenstummel fressen. Nikotin kann zu Erbrechen und zu Herzrasen führen. Beides kann für Ihren Hund gefährlich sein.
Bringen Sie Ihren Hund am besten sofort zum Tierarzt, aber zur Vermeidung einer Infektion sollten Sie wie folgt vorgehen:
 
  • Säuberung der Wunde mit einem Antiseptikum und sterilen Kompressen (seine Sie vorsichtig, denn Ihr Hund leidet und könnte sie womöglich beißen)
  • Schutz der Wunde durch sterile Kompressen/saubere Tücher
  • Bringen Sie den Hund zum Tierarzt.
Eine Bisswunde ist meist tief. Verletzungen können demnach gravierender sein als sie aussehen.
 
Behandlung: Der Hund benötigt unter allen Umständen ein Antibiotikum, da durch eine Bissverletzung Keime aus dem Maul übertragen werden können – da es sich dabei um anaerobe Bakterien handelt, entfalten sich diese rasch. 
Reflexbedingt versuchen wir als Hundebesitzer einzuschreiten, um den Hund zu schützen. Wenn Sie sich den Hunden mit den Händen nähern, riskieren Sie jedoch selbst gebissen zu werden. Die folgende Vorgehensweise ist ratsam:
 
  • Ein deutlicher und autoritärer Befehl kann möglicherweise ausreichen, um die Hunde zu trennen.
  • Reagieren die Hunde im Eifer des Gefechts nicht, dann besteht die Möglichkeit, eine schwere Decke über die kämpfenden Hunde zu werfen – die Hunde setzen ihren Kampf aufgrund der Dunkelheit nicht fort.
  • Alternativ kann man die Hunde mit kaltem Wasser übergießen, was jedoch voraussetzt, dass man eine Gießkanne, einen Eimer oder eine Flasche zur Hand hat.
  • Ist man zu zweit, besteht die Möglichkeit, die Hunde von hinter einzukreisen und zu ergreifen.
Es besteht zudem die Möglichkeit, die Hunde durch starken Lärm von ihrem Kampf abzulenken und sie so dazu zu bringen von diesem abzulassen.