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Wird das Fahren durch steigende Kosten entmutigt?

Veröffentlicht am  04.02.2019

Wird das Fahren durch steigende Kosten entmutigt?
Aktuell

Pressemitteilung


SNCT: Preis der technischen Kontrolle

Viele ACL-Mitglieder protestieren gegen die von der SNCT angekündigte deutliche Tariferhöhung für die technische Kontrolle. Und sie haben Recht, denn dieser deutliche Preisanstieg (nach einer Erhöhung im Jahr 2016), auch wenn er von einer Aktiengesellschaft aus kommerziellen Gründen beschlossen wurde, hat einen eindeutig politischen Einfluss.

Trotz der Liberalisierung der technischen Kontrolle und des Markteintritts eines anderen Anbieters ist die SNCT kein Handelsunternehmen wie die anderen, da sie weitgehend in den Händen der Regierung bleibt. Auch wenn die Preiserhöhung eine Entscheidung ist, die als Reaktion auf die Marktsituation und die Kosten für die SNCT getroffen wurde, stellt der ACL Folgendes fest:
  1. Dieser wirtschaftliche Bedarf an Preiserhöhungen seitens der SNCT kommt nicht plötzlich. Sie wurde jedoch offensichtlich auf die Zeit nach den Parlamentswahlen verschoben.
  2. Infolgedessen hat diese Entscheidung eine klare politische Bedeutung und bestätigt den Wunsch der Regierung, das Autofahren durch Kostensteigerungen zu verhindern, noch bevor sie für die meisten Menschen wirksame Alternativen umgesetzt hat.
  3. Die Bedeutung der Erhöhung ist auch deshalb fragwürdig, weil, wenn die letzte Erhöhung im Jahr 2016 von Maßnahmen begleitet wurde, die eine sichtbare Verbesserung des Dienstes bewirkt haben, wie die Digitalisierung der Terminplanung und eine bessere Organisation, kein qualitativer Sprung im Angebot der letzten zwölf Monate eine solche Erhöhung rechtfertigt.
Der ACL erinnert daran, dass die technische Kontrolle von Fahrzeugen keine Option, sondern eine Verpflichtung für die Eigentümer ist. Derzeit gibt es jedoch trotz der Liberalisierung des Marktes in Luxemburg nur zwei Anbieter. Der ACL hofft, dass die Regierung keine Hindernisse für zusätzliche Akteure, die diesen Markt erschließen wollen, errichtet.

Angesichts des derzeitigen Mangels an Alternativen zu Autos für eine große Zahl von Nutzern und bis zur Umsetzung der angekündigten Optionen fordert der ACL die Regierung auf, die Autofahrer nicht weiter zu bestrafen und jede zusätzliche Erhöhung auszusetzen, für diejenigen, die weder die Mittel zum Wechseln von Fahrzeugen (um die technische Inspektion vier Jahre zu vermeiden oder eine Prämie für den Kauf eines als umweltfreundlich geltenden Fahrzeugs zu erhalten) noch die Mittel um darauf zu verzichten, haben. (Arbeitszeiten oder Art der Arbeit, die die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht zulassen). Die Autofahrer, insbesondere durch die Verbrauch-  und die Kraftfahrzeugsteuer, leisten bereits einen sehr aktiven Beitrag zur Entwicklung der Mobilität in Luxemburg.

Der ACL erwartet diesbezüglich klare Aussagen der Regierung.


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